MARKENKÜNSTLERIN MARIA SCHULZ

Maria Schulz wurde 1950 in Wien geboren und erlernte den Beruf als Lithographin im Wertzeichenatelier der Österreichischen Staatsdruckerei. Die Zeit in der österr. Staatsdruckerei bietet ihr die Möglichkeit, aus der Vielfalt ihres Arbeitsgebietes sehr viel fachliches Wissen und Erfahrung zu sammeln – sie bevorzugt noch heute die manuelle Arbeit mit Bleistift, Pinsel und Feder. Im Zuge dieser Tätigkeit entwickelten sich die ersten Kontakte zur österr. Post und zu ausländischen Postverwaltungen. 1986 entsteht durch Teilnahme an einer Ausschreibung von San Marino der „Weihnachtstryptichon“ – ihre ersten Briefmarken. Es folgen eine große Anzahl von Briefmarkenentwürfen für Cabo Verde, einer Insel im Atlantik. Seit 1990 entwirft Maria Schulz für die österr. Postverwaltung Sondermarken – einige davon wurden auch mit Preisen geehrt. Im Jahre 1991 verwirklicht sie ihren Traum und macht sich als Graphikerin selbstständig. Der Leitsatz „Rund um die Philatelie“ prägt ihren zukünftigen Arbeitsbereich. Besonders erwähnenswert ist die allseits beliebte Serie „Volksbrauchtum und volkskundliche Kostbarkeiten“ wo sie seit 1991 in jedem ungeraden Kalenderjahr die 3 Ausgaben des Jahres mit Begeisterung entwirft. Auch zahlreiche Ersttags-, Sonder- und Flugpoststempel, sowie Sonderbelege, Schmuckkuverts für Briefmarkenvereine, philatelistische Gedenkblätter und Künstlerkarten zählen zu ihrem Schaffensbereich. 1997 wurde ihre künstlerische Schaffenskraft auch von der Postverwaltung der Vereinten Nationen entdeckt, die seitdem immer wieder mit graphischen Wünschen an sie herantritt.

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